Google-Ballons versorgen Kenia mit Netz

Written by on 6. August 2020

Internet, wo kommt das her? Aus dem Router und aus diesen hässlichen Sendemasten oder?

In Ländern wie Kenia muss das nicht unbedingt so sein. Da der Internetausbau hier nicht flächendeckend vonstatten gehen kann, versorgen jetzt Ballons eine Fläche von 50.000 Quadratkilometern mit Netz.

Bereitgestellt wird das ganze von der Google-Schwester-Firma „Loon“. Die haben das Angebot vorher natürlich getestet und damit etwa 35.000 Nutzer mit Internet versorgt. Dabei wurden Downloadgeschwindigkeiten 18,9 Megabits pro Sekunde und Uploadgeschwindigkeiten von 4,7 Megabits pro Sekunde erreicht. Und das ist schon echt eine krasse Leistung, wenn man bedenkt, dass diese Ballons in einer Höhe von rund 20 Kilometern über Kenia schweben. Da bleiben sie dann etwa 100 Tage.

Solche Ballons sind auch super, um Menschen mit Netz zu versorgen, wenn die Infrastruktur zum Beispiel durch Naturgewalten zerstört wurde. Das war zum Beispiel auch in Peru nach einem Erdbeben der Fall. Innerhalb von 48 Stunden konnte dort ein LTE-Netz errichtet werden.


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