China will US-Journalist*innen ausweisen +++ Haut erstmals mit 3D-Drucker gedruckt

Written by on 8. September 2020

Heute in den News des Tages: China droht, amerikanische Journalist*innen auszuweisen und Forscher*innen in Innsbruck haben es geschaft, lebende Haut zu erschaffen.

 

China will US-Korrespondent*innen ausweisen

Weil die USA chinesische Journalist*innen nicht gut behandelt, droht China den Vereinigten Staaten jetzt mit der Ausweisung einiger Korrespondent*innen von amerikanischen Medien. Amtssprecher Zhao Lijian teilte in der Hauptstadt Peking mit, es würden alle Optionen auf dem Tisch liegen, man wolle aber nicht, dass es so weit komme. Die Pressekarten einiger Korrespondent*innen für Medien aus den USA seien nicht verlängert worden, hieß es weiter. Der FCCC ist der Club der Auslandskorrespondenten in China und dieser zeigte sich jetzt „höchst alarmiert“. 

 

Betroffen unter anderem CNN-Reporter

Der Nachrichtensender CNN, das „Wall Street Journal“ und die Fotoagentur „Getty“ seien betroffen von den Ausweisungen. Die Presseausweise sind sonst immer ein Jahr gültig, fünf Journalist*innen bekamen jedoch ein Schreiben, in dem stand, dass ihre Visa nur bis November verlängert werden könne. Es sei eine „wechselseitige Maßnahme“ als Reaktion auf den Umgang mit chinesischen Journalisten in den USA, wurde dem betroffenen CNN-Reporter David Culver mitgeteilt.

Retourkutsche gegen USA

In den vergangenen Monaten hatten die USA bereits die Freiheiten chinesischer Journalist*innen verkleinert. Grund dafür sind verschlechterte Arbeitsbedingungen für ausländische Redakteur*innen in China und die Tatsache, dass Journalist*innen aus China in den USA oft für die Staatsmedien arbeiten oder Propaganda verbreiten. Einige registrieren sich auch als ausländische Agenten.

Lebende Haut erstmalig gedruckt

Tierversuche sind schlimm, oder? Forscher*innen der Med-Uni Innsbruck (Bioprinting-Labor) ist es jetzt zum ersten Mal gelungen, ein lebendes Modell der Haut aus drei Schichten zu drucken. Spontan werden feine Gefäßzellen ausgebildet. An dem Projekt wurde bereits anderhalb Jahre gearbeitet. Finanziert wurde es von der Forschungsförderungsgesellschaft.

Anwendungsgebiete seien vielseitig

Das Drucken von vaskularisiertem Gewebe galt lange als der Heilige Gral auf dem Gebiet des Bioprintings. Eine Mikrometastase etwa kann aber einer bestimmten Größe nur bestehen, wenn Gefäßzellen in den Tumor hineinwachsen.

sagt Michael Außerlercher, der das Labor leitet.

Tumorforschung und das Testen von Medikamenten erfordere mehr als nur 2D-Modelle. Durch den 3D-Druck können feine Strukturen des Organs leicht nachgebildet werden.

 

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